WOLFGANG BOETTCHER studierte an der Musikhochschule
seiner Heimatstadt Berlin und begann seine Karriere ebenfalls als Preisträger
des renommierten ARD-Wettbewerbs. Als Solist konzertiert er weltweit
mit berühmten Orchestern und Dirigenten. Besondere künstlerische
Impulse erhielt er in der Zusammenarbeit mit Sergiu Celibidache, Witold
Lutoslawski oder Dietrich Fischer-Dieskau. Bis 1976 war Boettcher Solo-Cellist
der Berliner Philharmoniker, um sich dann ganz seinen vielfältigen
solistischen und kammermusikalischen Verpflichtungen sowie einer Professur
an der Hochschule der Künste in Berlin zu widmen. Seit 1988 ist
er Mitglied der Bayrischen Akademie der Schönen Künste, von
1986 bis 1992 war er zudem Künstlerischer Leiter der Sommerlichen
Musiktage Hitzacker. Zahlreiche Komponisten habe Werke für Wolfgang
Boettcher geschrieben. Er spielte die Uraufführungen des Doppelkonzertes
von Aribert Reimann (zusammen mit Ulf Hoelscher), des 2. Cellokonzertes
von Giselher Klebe und Wolfgang Rihms "Zweiter Doppelgesang".
Auch er ist seit vielen Jahren der Carl Flesch Akademie als Professor
eng verbunden.