1800-18991800-1899

Blick auf Baden-Baden im 19. Jahrhundert.

1800

Das „Cur-Comité“ stellt den Stiftskirchenorganisten Josef Zerr als Stadtmusiker und verantwortlichen Leiter der sommerlichen Kurmusik ein.


Kurhaus, noch ganz ohne Musikpavillon.

1810

kam der junge Carl Maria von Weber nach Baden-Baden, um seine Geldnöte mit dem Honorar für einen Reisebericht zu verkleinern.

Er suchte in der ganzen Stadt vergeblich einen Konzertflügel, gab endlich aus purer Verzweiflung ein kleines Konzert mit der Gitarre und besuchte Opernaufführungen („Don Giovanni“ von Mozart) im alten hölzernen Theater der Stadt.


Das Kurhaus in Originalausbau. Ein klassisches Meisterwerk.

1817

Louis Spohr - einer der berühmtesten Geiger seiner Epoche - konzertiert erstmals bei uns an der Oos.


Der hölzerne Konzertkiosk um 1824

1820

Für die Sommermonate wird ein kleines Orchester engagiert, dass die Gäste mit seinen Konzerte auf der Promenade und in den Sälen des Kurhauses delektiert.

Das alte Holztheater - in dem Carl Maria von Weber wegen der akuten Brandgefahr Todesängste ausstand - ist baufällig und wird abgerissen.


Maison de Conversation

1824

Baden-Baden putzt sich heraus. Das neue Konversationshaus wird in klassischer Pracht errichtet und ein erster hölzerner „Konzertkiosk“ entsteht auf der Promenade.

Der ideale Platz für die Konzerte des Sommerorchesters.

Im Westteil des neuen Hauses - in den Räumen des heutigen Casinos - entsteht ein neues Theater mit Platz für 600 Gäste.


Konversationshaus bei Nacht

1830

Niccolò Paganini tritt in Baden-Baden auf. Er wohnte damals im heutigen "Badhotel Zum Hirsch". Der Auftritt des Geigers fand im Konversationshaus (Im heutigen Kurhaus) statt. Er probte in einer der einfachsten Wirtschaften der Stadt, dem „Fuchs“ am heutigen Leopoldsplatz, im "Haus Victoria". Ein zeitgenössischer Kommentar: „Das Konzert fand in dem jetzigen Restaurationssaale statt und war sehr besucht. In der vordersten Reihe saß Großherzogin Stephanie. Paganini war im Nebenzimmer; die Konzertstunde hatte geschlagen. Alles war in Erwartung, aber der Geigenkönig fand sich nicht bewogen, zu erscheinen. Großherzogin Stephanie winkte Rosenhain (den Pianisten, der Paganini begleiten sollte) zu sich und beauftragte ihn Paganini zu rufen – das hieß, in die Höhle des Löwen sich wagen! Rosenhain betrat diese, gehorsam dem hohen Befehl, aber in großer Angst. Jedermann kannte die furchtbare Heftigkeit des jähzornigen Italieners, wenn er schlechter Laune war, und das war er im höchsten Grade. Zagenden Herzens richtete Rosenhain den Auftrag aus. Er traf Paganini sehr zornig an einer Saite herumstimmend, die ihm gesprungen war. Endlich kam er doch auf das Podium. Rosenhain setzte sich ans Klavier und begann. Paganini sagte barsch zu ihm: „Das transponieren Sie mir einen Ton tiefer!“ Rosenhain hatte große Befürchtungen – aber das Konzert wurde zum Erfolg.


Der Weinbrennersaal - unser heutiger Konzertsaal - nach 1824.

1833

Henri Vieuxtemps konzertiert zum ersten Mal in Baden-Baden.


Konversationshaus bei Nacht

1840

Franz Liszt ist zum ersten Mal auf den Bühnen Baden-Badens zu sehen. Er gehört nun für einige Jahrzehnte zu den hier regelmäßig auftretenden Superstars der Kulturszene. Insgesamt gastierte er über ein Dutzend Mal in Baden-Baden.


"Stabat Mater" von Rossini live im Baden-Badener Theater

1842

Erlebt das „Stabat Mater“ von Gioacchino Rossini unter Kapellmeister Henri Panofka im Baden-Badener Theater seine deutsche Erstaufführung.

Einen Geschmack vom prachtvollen Ambiente dieser Aufführung im damaligen Theater - dem heutigen Casino - gibt unser Originalgemälde aus dem Besitz der Stadt Baden-Baden.


1843 - 1849

Alexandre Piccini, ein Neffe von Niccolò Piccini - übrigens ein sehr erfolgreicher Konkurrent von Christoph Willibald Gluck - ist Chef des "Orchestre de la conversation de Bade". Man gibt sich international.


Kinderfest im Florentinersaal

1843

Aufzeichnungen erwähnen „ein wohlbesetztes Orchester". Zum Glück gibt es auch ein Bild mit diesem Ensemble während eines Wohltätigkeitskonzerts im Florentinersaal des Kurhauses.


Konversation im Weinbrennersaal

1844

Albert Lortzing besucht die Stadt.


Jean Baptiste Arban

1846

Der legendäre „Piston“-Virtuose Jean Baptiste Arban spielt mit dem Orchester. Mit seinem noch heute beliebten hochvirtuosen Trompetensolowerk "Karneval in Venedig" begeisterte er die Zuhörer auf der Promenade.


Hector Berlioz, über Jahrzehnte Leiter der Sommerfestspiele.

1850

Übernimmt der Violinsolist und Kapellmeister Eychler den Dirigentenstab.

Jean-Baptiste Arban, jetzt der berühmteste Trompetenvirtuosen seiner Zeit und „Professeur“ mit eigenem Orchester in Paris, ist regelmäßig Solist in den Konzerten des damaligen Ensembles.


Diner zum 58. Geburstag der Zarin in den Räumen des neuen Casinos.

11.08.1852

Hector Berlioz dirigiert erstmals eines seiner großen Konzerte mit weit über 100 Mitwirkenden – er selber prägte dafür den Begriff „Festival“ – in Baden-Baden.
Die Innenräume des Konversationshauses werden großzügig neu gestaltet. Das Theater im Haus muss dem Platzbedarf des Spielcasinos weichen. Für einige Jahre hat Baden-Baden kein Theater.


Das früheste Orchesterphoto auf der Bühne im Weinbrennersaal.

01.11.1854

Man sieht es nicht, aber es ist wichtig. Endlich sind die größeren Säle im Kurhaus beheizbar.

Folgerichtig ist ab sofort das ganze Jahr Saison und die Musiker des Sommerorchesters werden erstmals ganzjährig engagiert. Dieses Jahr darf man als Gründungsdatum der Philharmonie ansehen.

Das „Winterorchester“ besteht aus 16 Musikern, das „Sommerorchester“ ist entsprechend größer besetzt. In der Vorsaison gibt es an jedem Sonntag ein festliches Konzert im Konversationssaal, in der Hauptsaison täglich ein Abendkonzert. Außerdem spielt das Orchester bei den „Réunions-Bällen“ und gibt Sonderkonzerte. Bläser des Klangkörpers spielen jeden Morgen um sieben Uhr im unteren Teil des Kurgartens bei der Trinkhalle für die Gäste, die dort allmorgendlich ihrer Gesundheit mit einer Trinkkur einen Gefallen tun. Im Sommer gibt es am Tag 4 Konzerte. Das ist eine ganze Menge mehr, als man heute gut findet.


Miloslaw Koennemann, Chef d'Orchestre für mehr als 3 Jahrzehnte.

1856

Jacques Offenbach gastiert zum ersten Mal an der Oos, zunächst als Cellist, zusammen mit dem Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow und dem Harfenisten Pollet.

Es gibt regelmäßig Konzerte zum Saisonhöhepunkt. Am 16. August erleben in Baden-Baden unter dem Dirigat von Hector Berlioz Teile der großen Oper „Die Trojaner“ ihre Uraufführung. Der französische Komponist wird über viele Jahre als künstlerischer Leiter der Baden-Badener Sommerfestspiele tätig sein. Solistin der Veranstaltung war die legendäre Sängerin Pauline Viardot Garcia, die bis zum unseligen deutsch-französischen Krieg in Baden-Baden wohnte.

Die renommierte „Militärkapelle von Karlsruhe und Rastatt“ des Rastatter Militärregimentes verstärkt den Baden-Badener Klangkörper bei besonderen Anlässen.


Florentinersaal in Ballatmosphäre.

1857

Miloslaw Koennemann, der komponierende Kapellmeister vom 28. Österreichischen Regiment „Benedek“ - die residierten übrigens damals in Rastatt - dirigiert erstmals das "Orchestre de la Conversation à Bade".


"Orchestre de la Conversation à Bade" im neuen Pavillon.

1858

Aus dem ersten Dirigat wurde offenbar Liebe auf den ersten Blick. Koennemann gibt seine militärische Laufbahn zugunsten eines Engagements als Orchesterchef der Baden-Badener Ensembles auf.


1859

Im Juli Einweihung des neuen Musikpavillons im Kurgarten; das prachtvolle französische Bauwerk des Architekten Séchan, der auch die Innenräume des Kurhauses neu gestaltete, hat bereits Gasbeleuchtung und wird über 60 Jahre (!) genutzt.

Berlioz dirigiert Teile seines Werkes „La Damnation de Faust“. Pauline Viardot Garcia ist die Solistin

Charles Gounod gastiert in Baden-Baden. Seine Oper „La Colombe“ wird - sechs Jahre vor der Premiere in Paris - in Baden-Baden uraufgeführt.


Richard Wagner

1859

Richard Wagner besucht die Kurstadt zum ersten Mal.


Italienische Nacht am Konversationshaus

1860

Links siehen Sie eine "Italienische Nacht" vor dem "Maison de Conversation". Man höre und staune. Oben auf dem Dachfirst des Kurhauses, an den Regenrinnen und an Skulpturen im Kurgarten waren Gasleitungen und -lampen angebracht, deren zauberhaftes Licht das ganze Areal in ein magisches Licht tauchte.

In den Bäumen, an der Oos (unserem kleinen Flüsschen) hingen zahllose Laternen usw. Natürlich spielte auch das Orchester. Man strömte nach Baden-Baden.

Schön, dass es das nebenstehende Bild gibt.


Attentat auf Kaiser Wilhelm I in der Lichtentaler Allee 1861.

23.07.1861

„Monstre-Concert“ mit drei Orchestern (Sinfonieorchester und zwei Militärkapellen). Der Name scheint verdient. Und es gab ein allerdings erfolgloses Attentat auf den treuen Baden-Baden Fan Kaiser Wilhelm I. Ein unerhörter Skandal, der das kaisertreue Städtchen erschütterte.


Johannes Brahms

1862

Endlich nach 8-jähriger Pause wird ein neues Theater mit der Uraufführung von Hector Berlioz‘ Oper „Béatrice et Bénédict“ unter dem Dirigat des Komponisten eingeweiht. Alles war voll. Der berühmte Giaccomo Meyerbeer - König der Pariser Oper - hatte vergessen, sich ein Zimmer zu besorgen und machte es sich schon auf einer Parkbank auf der Lichtentaler Allee bequem als ihm ein besonders netter Baden-Badener ebenso nett wie erfolgreich anbot in seiner Wohnung zu nächtigen.

Georges Bizet und Charles Gounod besuchen Baden-Baden übrigens auch anlässlich dieser Aufführung.

Johannes Brahms ist zum ersten Male in Baden-Baden und wohnt hier bei dem weltberühmten russischen Pianisten und Komponisten Anton Rubinstein.

Und Clara Schumann konzertiert erstmals mit Solisten des Orchesters. Partner ist u.a. der Hornist Alphonse Stennebrüggen, „Professeur“ am Straßburger Konservatorium und Solohornist (Naturhorn!) des Orchesters. Sie wird mit ihren Kindern zehn Jahre lang in Baden-Baden Lichtental wohnen.


Richard Pohl

1864

Richard Pohl, einer der renommiertesten Musikkritiker Europas und einer der engagiertesten Wagnerianer seiner Epoche, wird Musikredakteur der Lokalzeitung "Badeblatt". Er wird für viele Jahre der qualifizierte Chronist des hiesigen Kulturgeschehens sein.


1866

Johannes Brahms vollendet das "Deutsche Requiem" in seiner Wohnung in Baden-Baden Lichtental. Er schätzt hier die anregende Nachbarschaft von Waldeinsamkeit, Trubel und hochklassigen Konzertereignissen im Konversationshaus. Und vielleicht auch das Gläschen Wein in den Lichtentaler Gasthöfen "Löwen" und "Bären".Und sicherlich die enge Nachbarschaft zu Clara Schumann.


09.10.1868

„Opérettes d’Offenbach“, ein richtiges Festival mit Operetten von Jacques Offenbach findet statt. Sicherlich ein heiter freches Amüsement mit den Meisterwerken der leichten Muse.

Der Meister dirigiert übrigens selber.


Jacques Offenbach

31.07.1869

wird hier die Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“ von Jacques Offenbach uraufgeführt. Am Dirigentenpult wiederum der Komponist selber.


Weinbrennersaal um 1860.

1871

Richard Wagner ist erneut in Baden-Baden. Richard Pohl und Franz Liszt regen an, für den großen Komponisten ein eigenes Festspielhaus in Baden-Baden zu errichten. Bürgermeister Gaus stellt ein Grundstück für dieses Projekt zur Verfügung.


1872

Johannes Brahms, Hans von Bülow und Johann Strauß sind Gastdirigenten des 56 Musiker zählenden Ensembles.

Endlich ist das Kurhaus komplett beheizbar und öffnet sich ganzjährig seinen Gästen.

Der deutsch-französische Krieg führt zur Schliessung der Spielbank. Die Stadt Baden-Baden übernimmt das Orchester. So wird es das älteste kommunale Orchester Baden-Württembergs.

Am 29. August ist Johannes Brahms der Solist in Robert Schumanns Klavierkonzert und dirigiert seine A-Dur Serenade. Dieses Konzert verschafft ihm die Achtung des enthusiastischen Wagnerianers Richard Pohl.

Am 1. Dezember findet das erste Konzert des jetzt städtischen Orchesters u. a. mit dem „Einzug der Gäste“ aus Wagners „Tannhäuser“ statt. Das war damals "Neue Musik"!


Musikpavillon bei Nacht.

1873

Nassredin, der Schah von Persien, stiftet 120 Rubel für den Unterstützungsfonds des Orchesters.

Das war damals nicht unwichtig, denn Musiker verdienten etwa so viel wie ein Kutscher.


1874

Richard Wagner teilt der Baden-Badener Stadtverwaltung mit, dass er das Festspielhaus in Bayreuth – nicht in Baden-Baden – bauen wird. Also muss Baden-Baden noch 124 Jahre auf sein Festspielhaus warten.


1876

Johannes Brahms dirigiert seine Haydn-Variationen und einige der ungarischen Tänze in einem Benefizkonzert für das Orchester. Einen späten Dank von den Musikern für diese nette Geste.


1877

Brahms beendet in Baden-Baden seine 2. (Lichtentaler) Sinfonie.


Ein Konzertprogramm im Jahre 1880

1878

Camille Saint-Saens (der Schöpfer des "Karneval der Tiere") dirigiert in Baden-Baden die deutsche Erstaufführung seines „Danse macabre“. Saint-Saens war übrigens ein fabelhaft vielseitiger Künstler, der sich dem hiesigen Publikum nicht nur als Orchesterleiter sondern auch als Pianist und Organist präsentierte.


Proms in Baden-Baden. So war es damals.

1880

Das 17. Deutsche Tonkünstlerfest des „Allgemeinen Deutschen Künstlervereins“ findet auf Initiative von Franz Liszt, dessen Werke im Zentrum der Programme stehen, in Baden-Baden statt. Nunmehr seit 40 Jahren ist der weltberühmte Virtuose und Komponist ein treuer Gast Baden-Badens.

Alexander Borodins Endfassung seiner 2. Sinfonie wird unter Leitung von Koennemann uraufgeführt.


1886

Der berühmte Dirigent Franz Lachner, ein Jugendfreund Franz Schuberts und Kapellmeister der Münchner Hofoper, dirigiert das Orchester. Auch Felix Mottl - Wagners Lieblingsdirigent - betritt das Dirigentenpult im Weinbrennersaal.


Joseph Joachim und Robert Hausmann.

09.1887

Die Philharmoniker erleben die Uraufführung des Doppelkonzertes von Johannes Brahms mit Joseph Joachim, Violine, und Robert Hausmann, Violoncello im Weinbrennersaal. Johannes Brahms dirigiert selber im Rahmen eines von von Clara Schumann organisierten Privatkonzerts.


Programm von und mit Gustav Krasselt.

1890

Miloslaw Koennemann wird nach 33 Dienstjahren pensioniert. Trotz schwerer Krankheit dirigiert er am 13. April ein spektakuläres „Abschiedskonzert“. Auf dem Programm stehen u.a. die Ouvertüre zu „König Lear“ von Berlioz, die Ouvertüre zu „Tannhäuser“ von Richard Wagner sowie das Vorspiel zur Oper „Der Bravo“ von Arthur Koennemann, seinem Sohn. Der im Städtchen äußerst beliebte Orchesterleiter stirbt am 28. November 1890.

Zunächst leiten der Konzertmeister Gustav Krasselt und der Kapellmeister Prof. Friedrich C. Koch aus Berlin das Orchester.


Paul Hein

1892

Der Dirigent Paul Hein wird aus vielen Bewerbern zum Leiter des Orchesters ausgewählt. Engelbert Humperdinck - der Komponist der Märchenoper "Hänsel und Gretel" - kam leider nicht in die engere Wahl.

Eine der ersten Taten von Paul Hein war die Einrichtung eines Zyklus von zwölf Abonnementskonzerten im Winter unter Mitwirkung auswärtiger Künstler. Also: heute gibt es seit ungefähr 120 Jahren ein Konzertabonnement in Baden-Baden.


1893

Felix Mottl ist dirigierender Gaststar des Orchesters.


1896

Der Baden-Badener Kritikerpapst Richard Pohl, ein enger Freund von Hector Berlioz, einer der treuesten Förderer Richard Wagners und einer der renommiertesten Musikschriftsteller Europas, stirbt.


1898

Pablo de Sarasate spielt seine „Carmenfantasie“ und die „Zigeunerweisen“ sowie Édouard Lalos „Symphonie Espagnole“ zusammen mit den Philharmonikern und GMD Hein. Das Publikum tobt.


Musikerfrauen bei einem der Orchesterausflüge um 1900

1899

Die Komponistin und Pianistin Louise Adolpha Le Beau wird Nachfolgerin Richard Pohls beim „Badeblatt“.