1900-19991900-1999

21.12.1904

Umbenennung des Klangkörpers in „Städtisches Orchester Baden-Baden“.


Orchesterausflug

1906

„1. Baden-Badener Musik-Fest“ mit Richard Strauss als Dirigent und Ferruccio Busoni sowie Fritz Kreisler als Solisten.


17.05.1907

Paul Hein dirigiert Gustav Mahlers 3. Sinfonie


Proms in Baden-Baden

29.11.1908

Erstes Volks-Symphoniekonzert in der Stadthalle an der Leopoldstraße; für zehn Pfennig Eintritt lauscht die Baden-Badener Arbeiterschaft am freien Sonntagnachmittag der Musik von Beethoven. In der Wintersaison gibt es zehn Abonnementskonzerte. Gemäß Pariser Tradition hat jedes Konzert nur einen Solisten.

Max Reger dirigiert seine „Hiller-Variationen“.


Orchesterausflug

1909

Arthur Nikisch, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, dirigiert im Herbst im Rahmen eines -„Meisterdirigenten-Zyklus“ die Baden-Badener Musiker.

Fragmente des noch nicht freigegebenen „Parsifal“ werden mit Sängern der Bayreuther Festspiele aufgeführt. Die Leitung der Aufführung hat Paul Hein.


1910

1. Brahms-Fest (Solisten: Elly Ney und Pablo Casals) und Galakonzert am 4. September mit Enrico Caruso.


1911

Beethoven-Fest (Dirigent u.a. Felix Weingartner, Solist u.a. Ferruccio Busoni).


1912

Der Konzertpavillon von Séchan wird abgerissen und durch die heutige Konzertmuschel ersetzt.

„Mozart-Schubert-Fest“ mit dem Dirigenten Ernst von Schuch. Nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs bleibt in Baden-Baden ein eingeschränkter Kurbetrieb erhalten; das Orchester wird für kurze Zeit auf 19 Musiker reduziert.


1916

Einweihung des „Großen Bühnensaals“ (heute Bénazet-Saal) mit Adolf Busch als Solist in Beethovens Violinkonzert. Die neue Konzertorgel des Saales erlebt ihre Premiere


Furtwängler in Baden-Baden

1917

Aufführung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ unter dem jungen Wilhelm Furtwängler


1918

„Operetten Festspiele“ finden statt. Hans Pfitzner dirigiert das Orchester. Die 1. Sinfonie von Johannes Brahms erklingt unter Arthur Nikisch.


Prom in den 20er Jahren. Leitung: Paul Hein

1919

Das ständige Orchester besteht aus 53 beamteten Musikern.

Wagners Opern „Siegfried“, „Tristan und Isolde“, „Der fliegende Holländer“ und Humperdincks „Hänsel und Gretel“ werden aufgeführt.

Wilhelm Furtwängler und Leo Blech dirigieren.


1919

Das erste Goldene Buch des Orchesters beginnt.

Zum Gedenken der Toten des Ersten Weltkriegs findet eine Aufführung von Johannes Brahms Requiem mit dem „Städtischen gemischten Chor“ statt.


1920

Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“ mit dem Dirigenten Prof. Otto Lohse wird aufgeführt.


1921

Glanzvolle Konzerte und aufwändige Opern mit den großen Dirigenten der Zeit (Bruno Walter, George Szell, Hans Knappertsbusch, Erich Kleiber u.v.a.) und berühmten Solisten.

Bruno Walter dirigiert Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“.

Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ für Streicher und „Finale 1921“ von Paul Hindemith werden aufgeführt.

Siegfried Wagner dirigiert ein Konzert.

Generalmusikdirektor Leo Blech von der Berliner Hofoper dirigiert Wagners Oper „Die Meistersinger“.

Wilhelm Furtwängler dirigiert Wagners Oper „Der fliegende Holländer“ am 5. September.

Fritz Busch dirigiert „Figaros Hochzeit“ (Mozart) und „Tristan und Isolde“ (Wagner).


1922

Max von Schillings dirigiert seine Oper „Mona Lisa“.

Eugen d’Albert dirigiert seine Oper „Die toten Augen“ am 6. September.


1923

Erich Kleiber dirigiert Webers Oper „Der Freischütz“.

Rudolf Krasselt vom Deutschen Opernhaus, Berlin Charlottenburg, Sohn des ehemaligen Konzertmeisters des Orchesters Gustav Krasselt, dirigiert Wagners „Der Ring des Nibelungen“.


Konzertprogramme-1924

1924

Zur Feier des 60. Geburtstages von Richard Strauss erklingen seine „Burleske“, „Also sprach Zarathustra“, „Till Eulenspiegel“ und Fragmente aus „Salome“. Festkonzert unter der Leitung von Hermann Scherchen, Solist u.a. Béla Bartók.

Rito Selvaggi von der Mailänder Scala dirigiert Verdis Oper „Il Trovatore” und Puccinis „Tosca”.


1925

Sonderkonzert mit Béla Bartók als Solist seiner „Rhapsodie für Klavier und Orchester“ und der „Tanzsuite“.

Pietro Mascagni dirigiert seine „Cavalleria Rusticana”.


Programmzettel des Gastspieles der Met in Baden-Baden

1926

Das Ensemble der Metropolitan Opera New York gastiert mit Rossinis „Barbier von Sevilla“ und Mozarts „Cosi fan tutte“. Met-Chefdirigent Arthur Bodanzky leitet das Städtische Orchester außerdem konzertant in Brahms 1. Sinfonie.

Josef Krips dirigiert Verdis „Maskenball“.


Carl Flesch

1926

Der Geiger Carl Flesch beginnt mit seinen Meisterkursen in der Kurstadt.


Ernst Mehlich

1927

Der langjährige Orchesterchef Paul Hein geht in den Ruhestand. Am 8. Januar gibt es ein großes Abschiedskonzert mit der 2. Sinfonie von Gustav Mahler.

Operndirektor Ernst Mehlich tritt mit einer Bruckner-Sinfonie sein Amt zunächst als „Leiter des Städtischen Musikwesens in Baden-Baden“ an. Im Dezember wird er anlässlich des „Beethoven-Festes“ zum Generalmusikdirektor ernannt.


Orchesterphoto mit GMD Ernst Mehlich, Konzertmeister Karl Aßmus, Alfons Stennebrüggen 1927

1927

Der Cellist Gregor Piatigorsky ist Solist des Orchesters. Im gleichen Konzert erklingen „Die Planeten“ von Gustav Holst.

Das Festival „Deutsche Kammermusik“ - aus Donaueschingen kommend - erlebt seine Premiere in Baden-Baden. Gäste u.a. Paul Hindemith, Carl Friedberg und Igor Strawinsky.

Das Songspiel „Mahagonny“ (Die erste Kurzfassung, für Baden-Baden komponiert) von Bert Brecht und Kurt Weill wird am 17. Juli uraufgeführt.


Deutsches Musikfest

1927

Darius Milhauds Minutenoper „Die Entführung der Europa“ – auch für Baden-Baden geschrieben – wird uraufgeführt.

„Hin und Zurück“, ein Sketch mit Musik von Paul Hindemith, wird zum ersten Mal auf die Bühne gebracht.

Ernst Tochs Einakter „Die Prinzessin auf der Erbse“ wird aufgeführt.

Béla Bartók gastiert erneut.


1929

Die Fortsetzung des Festivals wird nach einem handfesten Skandal (Aufführung von Hindemiths „Lehrstück“ in der Stadthalle Baden-Badens) aufgegeben.


Orchesterausflug, mit Hund Kapellmeister Karl Asmus, links daneben Konzertmeister Stennebrüggen.

1930

GMD Mehlich gastiert in den USA. Edwin Fischer, Carl Friedberg, Carl Schuricht und Fritz Busch sind Dirigenten des Orchesters.


1931

Fest der Internationalen Bruckner-Gesellschaft. Seine 3. und 4. Sinfonie werden aufgeführt.


1932

Max-Reger-Fest. Einer der Solisten ist Rudolf Serkin.

Festkonzert zum 60-jährigen (auf 1872 bezogenen) Bestehen des Orchesters; der Klangkörper gehört zu den angesehensten in Deutschland, den Mitgliedern wird der Titel „Kammermusiker“ verliehen.

Wagners „Parsifal“ wird aufgeführt


Philharmonie im Benazetsaal mit Herbert Albert

12.1933

Herbert Albert wird Nachfolger des von den Nationalsozialisten entlassenen jüdischen GMD’s Ernst Mehlich


Herbert Albert

1934

Nach Wiedereröffnung der Spielbank Übernahme des Orchesters unter dem Namen „Sinfonie- und Kurorchester“ durch die Bäder- und Kurverwaltung.

Formeller Dienstantritt von Herbert Albert.


Orchesterausflug um 1930

1934

Der berühmte Cellist Gaspar Cassado gastiert mit Dvoraks Cellokonzert.

Wilhelm Kempff spielt das 2. Klavierkonzert von Brahms.


Ensemble Lo Templer im Weinbrennersaal.

26.10.1936

Einige Orchestermusiker spielen als Ensemble "Lo Templer" auch in den Orchesterferien


Orchesterausflug mit Motorrädern

1936

Internationales Zeitgenössisches Musikfest in Baden-Baden. Werner Egk dirigiert. Jean Françaix ist Solist in seinem „Concertino für Orchester“. Igor Strawinsky und sein Sohn spielen das „Konzert für 2 Klaviere“.


Gotthold Ephraim Lessing

1937

2. Internationales Zeitgenössisches Musikfest.

Herbert Albert verlässt Baden-Baden. Er wird von 1946 - 1948 Gewandhauskapellmeister in Leipzig sein.

Gotthold Ephraim Lessing wird Leiter des Orchesters.


Frühkonzert mit Lessing

1937

Puccinis „La Bohème“ und Wagners „Tristan“ erklingen im Bühnensaal.


Béla Bartók

1937

Die „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ von Béla Bartók erlebt ihre deutsche Erstaufführung in Baden-Baden.


Claudio Arrau

1938

3. Internationales Zeitgenössisches Musikfest u.a. mit Igor Strawinskys Melodram „Persephone“. In deutscher Erstaufführung wird Béla Bartóks Komposition „5 Ungarische Volkslieder“ auf die Bühne gebracht.

Claudio Arrau spielt das G-Dur Klavierkonzert von Beethoven.


1939

4. Internationales Zeitgenössisches Musikfest. Die „Gesellschaft der Musikfreunde“ erteilt einige Kompositionsaufträge für Musikwerke des Festivals.

Claudio Arrau spielt Rachmaninows 3. Klavierkonzert


1944

Das Ensemble der Kölner Oper ist Gast in Baden-Baden. Musiker des ausgebombten Opernhauses ergänzen das durch die Einberufungen ausgedünnte Orchester. Die Opern „Figaros Hochzeit“ (Mozart), „Fra Diavolo“ (Auber), „Madame Butterfly“ (Puccini), „Banadietrich“(Siegfried Wagner) werden aufgeführt.

Bis Ende August 1944 konzertiert der Klangkörper.


Das junge SWF-Orchester nach dem 2. Weltkrieg mit GMD Lessing im Benazetsaal

01.01.1946

Die beamteten Mitglieder des ehemaligen Baden-Badener Sinfonie- und Kurorchesters werden zum Dienst beim Südwestfunk beurlaubt und bilden den Grundstock des SWF-Sinfonieorchesters unter Leitung des Baden-Badener Generalmusikdirektors Gotthold Ephraim Lessing.


Philharmonie/SWF-Orchester zwischen 1946 und 1949

1948

Nach dem Ausscheiden von GMD Lessing beim SWF beginnen Initiativen, aus den in den Wartestand versetzten Resten des Orchesters einen neuen Klangkörper für den Standort Kurhaus zu formieren. Der vieljährige Konzert- und Kapellmeister Karl Aßmus erreicht schließlich mit Unterstützung von Stadt Baden-Baden und der Bäder- und Kurverwaltung die Wiederaufnahme des Konzertbetriebs zum Frühjahr 1950. Wegen des bei der Stadt besseren Verdienstes und der zweifelhaften Perspektive des jungen französischen Senders wechseln bis auf 3 Musiker alle SWF Musiker in das nun wieder konzertierende städtische Orchester.


Wettschiessen beim Orchesterausflug

1952

Wiederbelebung der Konzerte mit namhaften Solisten.


Carl-August-Vogt

04.1953

Carl August Vogt wird neuer Generalmusikdirektor.


9. Beethoven mit Carl August Vogt

1953

9. Beethoven mit Carl August Vogt


Benjamino Gigli schreibt in unser Goldenes Buch. GMD Karl August Vogt und Orchestervorstand Albaum sehen zu.

23.09.1954

Gastspiel des Tenors Benjamino Gigli im Kurhaus.


Prom in den 1960-er Jahren, Kapellmeister Ratzel

30.11.1954

Wilhelm Furtwängler stirbt in Baden-Baden


Schah Reza Pahlevi und Kaiserin Soraya im Benazetsaal

03.1955

Der Schah von Persien und Soraya sind Ehrengäste eines Galakonzertes.


Renata Tebaldi 1961 im Benazetsaal

1950er & 1960er

Zyklus- und Kammerkonzerte im Abonnement werden eingeführt, Jahreskonzerte der Gesellschaft der Musikfreunde kommen hinzu, jährlich findet ein Konzert mit der Frankfurter Robert Schumann-Gesellschaft statt, Wilhelm Furtwängler-Gedächtniskonzerte und Konzerte junger Künstler stehen auf dem Programm.


Philharmonie mit Grace Bumbry 1965

1965

Erstes Galakonzert mit Grace Bumbry.


Konzert im Weinbrennersaal mit GMD Karl August Vogt

1968

ab 1968

Werden alle zwei Jahre die Brahmstage durchgeführt. Erste Gastspiele führen das Orchester in die Region.


1970

ab 1970 gibt es einen ständigen Konzertzyklus in Gaggenau.


Robert Stolz dirigiert die Philharmoniker 1971

1971

Umbenennung in „Baden-Badener Orchester“.


Dirigent Wunderlich mit Franz Grothe 1972

10.1972

Hans-Joachim Wunderlich übernimmt die Orchesterleitung.


Stephan Askenase beim 80-jährigen Geburtstag, 1976

1976

Stephan Askenase wird 80. "Natürlich" bei einem Konzert der Philharmonie.


GMD Werner Stiefel

03.1981

Werner Stiefel wird neuer Generalmusikdirektor


Proms um 1980

1981

Mozarts „Gärtnerin aus Liebe“ im Theater Baden-Baden anlässlich der Landesgartenschau


Ruggiero Ricci bei der Carl Flesch Akademie
Ruggiero Ricci bei der Carl Flesh Akademie

1982

Das erste Jahr der Internationalen Meisterkurse der „Carl Flesch-Akademie“ für außergewöhnlich begabten internationalen Streichernachwuchs mit dem Geigenvirtuosen Ruggiero Ricci.

Im Winter 1982/83 beginnt die gemeinsame Sinfoniekonzert-Abonnementreihe mit dem SWF-Sinfonieorchester Baden-Baden.


Orchesterausflug nach Heidelberg 1984

1983

Das „Deutsche Mozartfest" wird zum Auftakt sommerlicher Musikfestivals in Baden-Baden.


1984

Der „Musikalische Sommer“, das internationale Musikfestival der Philharmonie, entwickelt sich zu einer besonderen Note des musikalischen Angebots der Stadt. Die Plätze der Stadt öffnen sich für Open-Air-Konzerte des Orchesters.


Carl Flesch Akademie mit Prof. Gary Karr USA

1985

Erstmals werden im Rahmen der Carl Flesch-Akademie alle vier Streichinstrumente unterrichtet


Entführung aus dem Serail im Baden-Badener Theater

1985 / 1986

Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ szenisch im Theater Baden-Baden.


Rene Kollo mit GMD Stiefel

1987

Galakonzert mit René Kollo.


1987

Mozarts Oper „Figaros Hochzeit“ szenisch im Theater Baden-Baden.


Karl Bernhard Sebon

1987

Karl Bernhard Sebon war am Anfang seiner Karriere unser Soloflötist der Philharmonie Baden-Baden. Dann wechselte er in die gleiche Position im Radiosinfonieorchester Berlin. 1987 gastiert er mal wieder "zu Hause" im Weinbrennersaal bei seinem ersten Orchester. Mitgebracht hatte er wie üblich ein richtig modernes Solokonzert, eine ganze Menge Flöten und einige neuartige Spieltechniken.


1988

Mozarts Oper „Figaros Hochzeit“ wiederum im Theater Baden-Baden.

38. Deutsches Mozartfest in Baden-Baden.


1989

Mozarts Oper "Don Giovanni" szenisch im Theater Baden-Baden.


Gala d'Europe mit Placido Domingo und Julia Migenes

1990

Erste Konzert der Philharmonie mit Placido Domingo im Benazetsaal des Kurhauses. Ein weiterer Gaststar ist die amerikanische Sopranistin Julia Migenes. Die Tickets des Galaabends kosten bis zu 1.000 DM und die Veranstaltung ist der erste öffentliche Paukenschlag des neugegründeten "Comité zur kulturellen Förderung Baden-Badens“ des Baden-Badener Kulturmäzens Ermanno Sens-Grosholz. Die Veranstaltung wird überwiegend privat finanziert und wurde im Rückblick Initialzündung der Bemühungen um den Bau eines Festspielhauses in Baden-Baden.


Philharmonie Baden-Baden und Sinfonieorchester Wolgograd im Benazetsaal

1991

Gemeinsames Konzert der Baden-Badener Philharmonie mit der Philharmonie Wolgograd (ehemals Stalingrad), auf dem Programm stehen die 7. Sinfonie (Leningrader Sinfonie) von Dimitri Schostakowitsch und „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss. Dirigenten sind GMD Stiefel und sein russischer Kollege Edward Serow. Für die mehr als 100 beteiligten Musiker und die Zuschauer im voll besetzten Benazetsaal wurde die Aufführung ein unvergessliches Erlebnis.


Gala d'Europe mit José Carreras und Agnes Baltsa

1991

Gemeinsames Konzert der Philharmonie mit José Carreras und Agnes Baltsa im Benazetsaal. Die 2. Gala d'Europe".


1991

Hermann Prey ist Gastsolist der Philharmoniker im Benazetsaal und stellt junge Opernsänger vor. Werner Stiefel dirigiert. Das Konzert wurde ermöglicht durch die finanzielle und organisatorische Unterstützung der rührigen "Opernakademie" in Baden-Baden.


1991

José Carreras, Agnes Baltsa, Shira Rabin, Elio Boncompagni. Stargäste bei der 2. Gala d'Europe in Baden-Baden.


GMD Stiefel mit Grace Bumbry im Benazetsaal

1992

Zweites Galakonzert mit Grace Bumbry.

Wiedereröffnung des renovierten Baden-Badener Theaters mit der Oper „Béatrice et Bénédict“ von Hector Berlioz.


Gala d’Europe 1992

1992

Dritte Gala d’Europe im Benazetsaal des Kurhauses. Im Schlussapplaus entspannen sich links Peter Dvorsky, Maria Gavrilova, die Moderatorin Siggi Harreis, Jewgenij Nesterenko, Pavel Chernykh, GMD Stiefel und (endlich auch mal auf der Bühne) Mäzen und Festspielhauspionier Ermanno Sens Großholz.


1993

Vierte Gala d’Europe mit Cheryl Studer und Salvatore Fisichiella. Links auf dem Foto sehen Sie: Salvatore Fisichella, Cheryl Studer, die Cellistin Wendy Warner, Ermano Sens Großholz, die Moderatorin Ruth Köppler, und GMD Stiefel.

Svjatoslav Richter gastiert mit einem Rezital bei unserem Festival „Musikalischer Sommer“.

Die erste CD-Produktion der Philharmonie mit der Sinfonie Nr. 3 von Henryk Mykolay Gorecki, Teresa Erbe, Sopran, GMD Werner Stiefel, Dirigent geht über die Bühne des Weinbrennersaals.

Im Theater gibt es szenische Aufführungen von Mozarts „Zauberflöte“, diesmal gemeinsam mit der Opernschule der Musikhochschule Karlsruhe.


1994

Der Orchesterträger - die Bäder und Kurverwaltung - wird umstrukturiert und trennt sich von den meisten seiner Verpflichtungen. Nach langer Unterbrechung ist das Orchester nach dieser Reform wieder in der Trägerschaft der Stadt Baden-Baden. Das wird gefeiert - u.a. mit dem bisher und wahrscheinlich auch zukünftig einzigen Konzert auf dem Leopoldplatz. Damals war es übrigens unmöglich, die Busse während der einstündigen Veranstaltung umzuleiten. Glücklicherweise passierte nichts. Die Philharmonie war endlich wieder "Mitten in Baden-Baden".
Die Idee und organisatorische und ideelle Unterstützung kam übrigens von "Marshall & Stephan", von Marc Marshall und einigen ebenso engagierten wie versierten Freunden. Diese Organisation sollte ab diesem Jahr die Organisation des "Musikalischen Sommers" der Philharmonie übernehmen.


GMD Stiefel und Rafael Christ 1994 bei der Carl Flesch Akademie.

1994

140-jähriges Bestehen des Orchesters, erstmals bezogen auf das Gründungsjahr 1854.
Galakonzerte mit Nicolai Gedda, Simon Estes und Igor Oistrach.

CD-Produktion „140 Jahre Baden-Badener Orchester“ mit Werken von Weber, Berlioz, Offenbach, Gounod, Brahms, Sarasate, Strauß, Anne Sophie Schmidt, Sopran, Hélène Jossoud, Mezzo, Rainer Kussmaul, Violine, GMD Werner Stiefel, Dirigent.

Szenische Aufführung von Friedrich Smetanas Oper „Die verkaufte Braut“ gemeinsam mit der Opernschule der Musikhochschule Karlsruhe.


Brot und Salz für GMD Stiefel in Jalta

1995

Nach einem Gastspiel in Jalta auf der Halbinsel Krim am Schwarzen Meer und einem gemeinsamen Konzert mit dem dort ansässigen Sinfonieorchester, der Krimphilharmonie, übernimmt das Orchester eine Patenschaft für den ukrainischen Klangkörper. Über einige Jahre unterstützen Baden-Badener Musiker ihre ukrainischen Kollegen mit Geld und Materiallieferungen.


9. Beethoven im Benazetsaal

1995

Konzert und CD-Produktion von Beethovens 9. Sinfonie mit dem „Chor der 9. Sinfonie“ aus Toride, Japan, Tomoko Nakamura, Sopran, Nadja Michael, Alt, Wolfgang Millgramm, Tenor, Michael Volle, Bass, GMD Werner Stiefel, Dirigent


1995

Umbenennung in „Baden-Badener Philharmonie“.

CD-Produktion „Der Fremersberg“ mit Werken von Kreutzer, Brahms, Arban, Koennemann. Matthias Höfs, Trompete, GMD Werner Stiefel, Dirigent.

Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“ szenisch im Theater Baden-Baden.


Szenenfoto aus "Die Fledermaus"

1995

Johann Strauß’ „Fledermaus“, gemeinsam mit der Opernschule der Musikhochschule Karlsruhe im Baden-Badener Theater.


1996

Gemeinsames Konzert der Philharmonie mit dem Sinfonieorchester der Krimphilharmonie Jalta in Baden-Baden.

Szenische Aufführungen von Verdis Oper „Rigoletto“ im Theater Baden-Baden.
Operngala u.a. mit dem Bassisten Simon Estes.

Konzertante Aufführung der Oper „Carmen“ von Georges Bizet mit Nadja Michael als Carmen und Zoran Todorovich als Don José.


"Gummibärchenkonzert" im Weinbrennersaal

1997

Erstes Gummibärchenkonzert für kleine Konzertbesucher.


Andrea Bocelli im Musikalischen Sommer

1997

Open-Air-Konzert mit dem Tenor Andrea Bocelli auf der Lichtentaler Klosterwiese. Trotz Regen kommen 6.000 Zuschauer.

Szenische Aufführungen von Donizettis Oper „Don Pasquale“ im Baden-Badener Theater.


"Viva la Mamma"

1997

Szenische Aufführungen von Donizettis Oper „Viva La Mamma!" oder "Sitten und Unsitten des Theaters“ gemeinsam mit der Opernschule der Musikhochschule Mannheim.


Festspielhaus

1998

Der erste Musikvortrag im neugebauten Festspielhaus? Das war Norbert Trabold - unser Soloposaunist - der bei einer Neubaubesichtung zwischen Baulärm und Schweißqualm unter dem Protest der Handwerker das Badener Lied mit seiner Posaune zelebrierte. Das erste Konzert im Haus - noch vor der offiziellen Eröffnung - spielte dann die Philharmonie Baden-Baden.


1998

CD-Produktion des Kinderstückes „Der Schneemann“ von Howard Blake. Mit Dorothea Heinz als Erzählerin, Julius Oppermann, Gesang und unserem Kapellmeister Karl Albert Geyer.
Auf dem Foto links singt Selina Schmid-Ferrara das Lied "I'm walking in the sky". Karl Albert Geyer dirigiert und im Hintergrund läuft live der Film "The Snowman".


Szenenfoto aus "Albert Herring"

1998

Umbenennung des Sommerfestivals in „Philharmonischer Sommer“.

Szenische Aufführungen von Mozarts Oper „Cosi fan tutte“ im Theater Baden-Baden.

Szenische Aufführungen von Benjamin Brittens „Albert Herring“ im Theater Baden-Baden, gemeinsam mit der Opernschule der Musikhochschule Mannheim.


Szenenfoto aus "Figaros Hochzeit" mit einem Sängerensemble der Mannheimer Opernschule.

1999

Szenische Aufführungen von Millöckers Operette „Der Bettelstudent“ im Baden-Badener Festspielhaus.

Szenische Aufführungen von Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ und Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ im Theater.

Szenische Aufführungen von Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ gemeinsam mit der Opernschule der Musikhochschule Mannheim im Theater.